Die Münchner Sicherheitskonferenz – Um wessen Sicherheit wird verhandelt?
Während wir Bürger:innen Europas täglich mit Nachrichten über die angeblichen Bemühungen unserer Regierenden um Frieden eingelullt werden, lobbyieren und verhandeln Unterhändler um andere Dinge als jene, die wir für unsere Sicherheit wünschten. Für sechs- bis siebenstellige Beträge kaufen sich Unternehmer und Lobbyisten in die Münchner Sicherheitskonferenz MSC ein. Dies hat die Wochenzeitschrift DIE ZEIT unlängst öffentlich gemacht. Wörtlich heißt es hier in der Ausgabe vom 12. Februar auf S. 7: „Nur nach sicherheitspolitischer Expertise werden die Plätze jedenfalls nicht vergeben. Sondern auch nach Zahlungsbereitschaft. Denn gegen Geld – nach Recherchen der ZEIT sind es oft sechsstellige Beträge – dürfen auch Vertreter ausgewählter Unternehmen teilnehmen. Sie tun das gern, um Kontakte zu knüpfen und um zu lobbyieren. (…) Laut der vorläufigen Teilnehmerliste sind diesmal die Konzerne SAP und die Deutsche Bank am stärksten vertreten. Gefolgt von den Waffenherstellern MBDA, Helsing und Lockheed Martin sowie Bayer AG. Die MSC kommentiert auf Nachfrage keine Summen, öffentlich macht sie bloß die Namen von Sponsoren. Zu den Inhalten von Sponsoringverträgen könne man jedoch grundsätzlich keine Auskunft geben.“ Und wir Bürger:innen sollen weiter glauben, dass es um unsere Sicherheit geht! Welcher Betrug an uns und den nachfolgenden Generationen!
Barbara Fuchs

