Diskurse über Krieg und Frieden
Unser Denken und unsere Sprache sind ausschlaggebend für all das, was wir tun. Das ist der Grundgedanke, der hinter einer Veranstaltung der Landesbibliothek Teßmann am 30. März steht.
Während in Vergangenheit kriegshetzerische Rhetorik eher Ausdruck politisch rechter Gesinnung war, zeigt sich am Beispiel des Ukraine-Krieges, dass sich auch im linken und grünen Lager eine “Kriegssprache” durchgesetzt hat. Ein kritisches Hinterfragen dieser Wende im Gebrauch von Wortschatz und Argumentation ist wesentlich für ein Verständnis dafür, dass alte Interpretationsmuster überdacht werden müssen und es darum gehen sollte, Worte nicht als Waffen zu gebrauchen. Dies gilt in besonderem Maße für Journalisten, für die diese Veranstaltung Teil eines Fortbildungsprogrammes ist. Wir hoffen, dass diese Diskurse zu einer Neubesinnung beitragen.



