Der Weg der Weißen Fahne
Die Idee zu diesem Friedensprojekt stammt von Johannes Heibel, Vorsitzender der Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen, und Julian Aicher, einem Neffen von Sophie und Hans Scholl.
Die Fahnenstangen sind Äste, die Johannes Heibel in einem Bombenkrater in der Nähe seines Wohnortes Siershahn im Bundesland Rheinland-Pfalz gefunden hat. Die Bomben fielen dort kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges im März 1945 und sollten den dortigen Güterbahnhof treffen und vernichten.
Wegen der aktuellen Lage in der Welt kam ihm und Julian Aicher die Idee, Papst Leo XIV. und anderen prominenten aber auch weniger prominenten Persönlichkeiten, Gruppen und Institutionen, „die sich für den Frieden engagieren und sich gegen jegliche kriegerischen Auseinandersetzungen mutig positionieren“, eine ganz besondere Weiße Fahne zu überreichen.
Papst Leo XIV. hat diese Fahne im vergangenen Monat Juli erhalten und sich dafür herzlich bedankt.



