Die religiöse Dimension des Konflikts im Nahen Osten | Pareto

Wir denken, Kriege um der Religion willen sind seit dem Westfälischen Frieden 1648 (Ende des 30-jährigen Krieges) lange vorbei. Wir unterschätzen die religiöse Dimension von aktuellen Kriegen. Dieser Beitrag geht auf die religiöse Dimension des Krieges im Nahen Osten ein: Die religiöse Dimension des Konflikts im Nahen Osten | Pareto

Auch in der aktuellen amerikanischen Politik, die als Ausdruck einer Suche nach Antworten auf den unaufhaltsamen Niedergang als alleiniger globaler Führungsmacht verstanden werden kann, hat die religiöse Dimension eine herausragende Bedeutung. Christliche Fundamentalisten und christliche Zionisten sind treibende Kräfte der amerikanischen Außenpolitik, insbesondere im nahen Osten. Nicht zufällig hat Trump den Sitz der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem verlegt. Herausragende Vertreter dieser starken Kräfte sind z.B. der US-Außenminister JD Vance und der Tech-Milliardär Peter Thiel. Letzterer wird anscheinend eine Vortragsreise in Italien unternehmen, in der er seine eschatologischen Vorstellungen zum kommenden Armageddon, dem Antichristen und dem Katechon darlegen wird. Theologische Beratung zu diesen Themen hat er bei der theologischen Hochschule Innsbruck gesucht und gefunden. 

Das „himmlische Jerusalem“: ein Ort des endgültigen spirituellen und weltlichen Friedens für alle drei abrahamitischen Religionen, Judentum. Christentum, Islam. So kann der Krieg auch als eine pervertierte Form der Suche der menschlichen Seele nach dem „ewigen Frieden“ verstanden werden.

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