Die erschreckende Analyse einer globalen Krise

Der ehemalige griechische Wirtschaftsminister Yanis Varoufakis erklärt im Gespräch mit dem US-Journalisten und Pulitzer-Preisträger Chris Hedges die Szenarien einer kaskadenförmigen Aufeinanderfolge von weltweiten Problemkonstellationen infolge der multiplen kriegerischen Konflikte, die eine bisher ungekannte Katastrophe erahnen lassen, welche sich langsam in Gang setzt. Es ist keine Analyse im herkömmlichen Sinne, sondern das Ende der Illusion, dass alles schon wieder gut wird. 

Die Welt, die Varoufakis beschreibt, gerät ins Rutschen, und die Konturen globaler Verflechtungen und Abhängigkeiten treten hervor: Probleme, die kumulieren und sich gegenseitig verstärken. «Was wirklich zählt, ist der Schneeballeffekt», sagt er. «Es geht nicht so sehr um die primären Auswirkungen, sondern vielmehr um die sekundären und tertiären Auswirkungen.» Die eigentliche Gefahr liege nicht in der ersten Welle der Erschütterung, in steigenden Preisen oder blockierten Routen. Es gehe um das, was danach komme: Lieferketten, die nicht mehr anspringen, Fabriken, die stillstehen, Märkte, die sich nicht beruhigen, Arbeitsmärkte die einbrechen etc. Unvorstellbar, dass es Gewinner in einer solchen Situation gibt. Er benennt sie.

Varoufakis sieht nur einen Weg, um eine sich anbahnende Katastrophe aufzuhalten. Lesen Sie diesen Beitrag, auch wenn er nicht sehr hoffnungsfroh stimmt. https://www.infosperber.ch/politik/welt/oelkonzerne-haben-bereits-80-milliarden-verdient/

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