Erneut Rekord bei Rüstungsausgaben

Die Militärausgaben sind schon wieder angestiegen – im elften Jahr in Folge. Die europäischen NATO-Mitgliedstaaten erhöhten ihre Investitionen dem Sipri-Bericht zufolge um rund 14 Prozent auf 476 Milliarden Euro. Das ist der größte Anstieg seit den Anfangsjahren des Militärbündnisses. In den USA sanken die Rüstungsausgaben hingegen. Das liegt vor allem daran, dass die Regierung in Washington keine neuen Militärhilfen für die Ukraine bewilligte. Trotzdem führen die Vereinigten Staaten die Liste der Militärausgaben an. Auf Platz zwei liegt China, auf drei Russland, Deutschland folgt auf dem vierten Platz.
Enorme Militärausgaben in der Ukraine
In der Ukraine machten die Militärausgaben 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Mehr als 60 Prozent der Staatsausgaben steckte das Land 2025 in sein Militär. „Das ist ein enormer Anteil der öffentlichen Ausgaben, und es ist schwer vorstellbar, wie der noch weiter steigen könnte, ohne dass die Bereitstellung grundlegender öffentlicher Leistungen darunter leidet“, erklärte Sipri-Sprecher Diego Lopes da Silva
Anmerkung: Gesamtausgaben weltweit 2025 für Rüstung und Militär: 2,7 Billionen US-Dollar!
Die US-amerikanischen Ausgaben machten einen Anteil von rund 37 % aus.
Die Investitionen der NATO von 476 Milliarden Euro zweifle ich an, wenn ich immer wieder die Zahl von 900 Milliarden Euro höre, die die EU derzeit für die Ukraine bereitstellt. (S.K.)



